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„Rot“ per Vergabe

Technische Projekte bleiben bis zu einem gewissen Grad immer unberechenbar. In jedem Projekt geschehen Dinge, die man selbst bei bester Planung und Risikominimierung nicht hätte verhindern können. Mit den Vergaben an Lieferanten kann die Projektsituation noch anfälliger für Zufälle werden. Eigentlich stehen viele Projekte da schon auf „Rot“.

 

Probleme mit der Leittechnik, zu kurze Rolltreppen, eine falsch konzipierte Entrauchungsanlage, zu klein geratene Gepäckausgaben sowie eine bereits etliche Male überholte Zeitplanung – die Fehler beim Flughafen Berlin Brandenburg sorgen weltweit für Gespött. Wie konnte es dazu kommen?

Bei genauer Betrachtung summieren sich in solchen Projekten oft viele kleine Fehler bei der Planung aufgrund von Zeitnot, Wechsel von Verantwortlichkeiten oder unvorhersehbaren Entwicklungen immer weiter auf. Vor allem die Vergaben an Lieferanten und Sublieferanten werden in ihrer Bedeutung als zentrale Weichenstellungen für den weiteren Projektverlauf nicht selten unterschätzt. „Realistisch betrachtet stehen viele technische Projekte nach der Vergabe auf Rot“, so Peter Schnitzer, Geschäftsführer der Schnitzer Group.

Warum ist gerade der Vergabeprozess ein derart prekärer Punkt im Projektprozess? „Zu diesem Zeitpunkt sind meistens noch nicht alle Informationen für einen erfolgreichen Projektverlauf vorhanden. Oft wird die Tragweite einer Entscheidung nicht richtig eingeschätzt, wenn zum Beispiel Werkzeuge für Europa in Asien gesourct werden“, erläutert Peter Kienzle, ebenfalls Geschäftsführer bei der Schnitzer Group.

Mit dem vermeintlich besten Partnern stürzt sich das Projektteam ins Ungewisse. Dann zeigt sich plötzlich, dass ein Lieferant Qualitätsprobleme hat, die Erhöhung der Stückzahlen, anstehende Technologieänderungen nicht mitmachen kann. Häufig ist das Projektteam auch noch nicht vollständig nominiert. Und schon steht das Projekt auf der Kippe. Im Extremfall droht das vorzeitige Aus. „Gerade bei Leuchtturmprojekten in der Automobil- oder Elektromobilitätsbranche ist das fatal“, fährt Kienzle fort.  „Und wenn es doch passiert, sollte das Projektteam idealerweise die Schnitzer Group kennen,“ fügt er lachend hinzu.

Tatsächlich amortisiert sich der Einsatz der erfahrenen Projektmanagement-Experten für Unternehmen oft nicht nur, sondern zahlt sich aus. „Wir erkennen mögliche Gendefekte eines Projektes frühzeitig und kitten sie. Nicht selten ist das richtig viel Geld, das der Kunde letztlich durch unsere Beauftragung einspart“, so Thomas Schuol, Standortleiter Wangen.

Das belegen auch die Zahlen: 85 Prozent der Kunden sind Stammkunden und die Zufriedenheit liegt bei 97 Prozent. „Unsere 60 ‚Systemic Projectmanager‘ bringen die technische Expertise, 25 Jahre internationale Projektpraxis sowie reichhaltiges Erfahrungswissen in punkto Lieferantenqualität mit, um auch Ihr Projekt auf Erfolgskurs zu bringen“, pflichtet auch Peter Schnitzer bei.